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Antiquitäten Moers

Georg Schomaker

Kunst- und
Antiquitätenhandel

Wir kaufen und verkaufen Antiquitäten in Moers und allen umliegenden Städten. Unser Einzugsgebiet für unseren Antiquitäten-Ankauf umfasst den gesamten Niederrhein Raum, das Ruhrgebiet und NRW.

Wir freuen uns auch auf Ihren Besuch in unserem Ladenlokal in Moers.

Antiquitätenhandel Schomaker
Bahnhofstr. 2-4
47447 Moers

Tel.: 02841 - 9997744

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Die Möbelkunst der Renaissance wurde maßgeblich durch zwei vorausgehende Zeitalter beeinflusst: dem Mittelalter und der römischen Antike. Gerade im Dekor ist dies ersichtlich. Gotische Zierformen wurden mit Ornamenten der römischen Baukunst vermischt. Teilweise flossen auch regionale Traditionen mit ein, die sich entweder in der Verzierung oder in Sonderformen einzelner Möbel erkennen lassen. 

In Italien und Südfrankreich verwendete man in erster Linie dekorative Elemente aus der Architektur, wie Voll- und Halbsäulen, Pilaster mit ionischen Kapitellen oder ähnlichem. Meist haben die Möbel aus diesen Regionen einen massiv wirkenden, rechtwinkligen Aufbau. Hingegen wurden in Paris, den Niederlanden und im norddeutschen Raum Maßwerk und Distelranken durch Blattwerk, Vasen, Füllhörner, florale Grotesken und vollplastisch geschnitzte Tierköpfe, die aus Medaillons oder Pflanzenranken hinausblicken, ersetzt. Geschnitzte Reliefs zeigen in Frankreich üblicherweise Allegorien und mythologische Szenen, beispielsweise entlang einer Truhenfront. In Norddeutschland und den Niederlanden kamen ebenfalls Allegorien zum Einsatz, allerdings in Begleitung biblischer Darstellungen. Spanische Renaissance Möbel weisen noch Dekorationselemente aus der maurischen Kunst auf. 

Neben der Schnitzerei etablierte sich allmählich die Intarsie zu einer viel geschätzten Handwerkskunst. Anfänglich noch auf geometrische Muster und Pflanzenranken beschränkt, wurden die Möbel zunehmend mit Landschaftsszenen bedeckt. Dabei wurden nicht nur verschieden farbige Holzarten verwendet, sondern auch Elfenbein und Perlmutt. Das bevorzugte Material für den Möbelkorpus war in Südeuropa in der Regel Nussbaum, während im Rheinland und in den Niederlanden Eichenholz verwendet wurde. Importhölzer wie Ebenholz und Palisander, die über Portugal in die nördlichen Niederlanden verschifft wurden, waren so kostbar, dass sie nach Gewicht bezahlt wurden. Sie wurden dann als schmale Funiertafeln in das Eichenholz eingearbeitet oder in Form von gedrechselten Stäben und Knäufen angebracht. Häufig imitierte man diese Kostbarkeiten durch geschwärztes Birnbaumholz. Im südlichen deutschsprachigen Raum verwendete man hingegen für Funierplatten Ahorn und Esche. 

Unser Antiquitäten-Ankauf sitzt in Moers bei Duisburg. Wir interessieren uns für Schränke, Truhen, Tische und Sitzmöbel. Gerne kommen wir für ein Ankaufangebot zu Ihnen. Wir sind im nördlichen Rheinland, am Niederrhein und im Ruhrgebiet unterwegs und kommen auch nach Aachen, Kamp-Lintfort, Recklinghausen, Hagen und Remscheid.

Schränke 

Es existiert eine enorme Vielfalt an Schranktypen. Einzelne Regionen haben im Verlauf des 16. und 17. Jahrhunderts unterschiedliche Sonderformen hervorgebracht. Neben dem „einfachen“ zweigeschossigen viertürigen Schrank gibt es unter anderem den amoire à deux corps, ein nach oben hin schlanker werdende Schrank, der in Paris noch bis ins 17. Jahrhundert hergestellt wurde, den französischen Buffettschrank, den aus den südlichen Niederlanden und der Kölner Region stammende Überbauschrank, den beeldenkast (Bilderschrank) aus den nördlichen Niederlanden, die Schenkschiewe, ein in Westfalen und Norddeutschland entwickelter Barschrank, sowie die Kredenz (Anrichte). 

Als Reisemöbel dienten der in Spanien entstandene Schreibschrank mit herunter klappbarer Schreibplatte, Schubladen und kleinen Fächern, sowie der Kabinettschrank aus Süddeutschland. Ersterer wurde entweder auf ein Untergestell oder auf einen kommodenartigen Unterschrank abgestellt. 

Truhen 

Truhen wurde von Italien bis Schleswig gebaut. Sie gehören ebenfalls zu den Reisemöbeln. Mit einem Teppich überworfen dienten sie auch als Sitzgelegenheit; gerade die cassapanca (Truhenbank) ist typisch für Italien. In Bremen entstand eine Sonderform: die Kastentruhe, die auf Kufen ruht. 

Sitzmöbel und Tische 

Verschiedene Sitzmöbeltypen des Mittelalters wurden beibehalten. In Italien beschränkte man sich im Grunde auf zwei Stuhltypen: den Brettstuhl (sgabello) und den Stollenstuhl, wahlweise mit oder ohne Armlehnen. Aus dem Stollenstuhl entwickelte sich ab Mitte des 16. Jahrhunderts in Frankreich der chaise à bras (Armlehnenstuhl). In Spanien hielt man an der antiken Konstruktion des Scherensessels fest. Ab 1600 wurden im Rheinland und in den Niederlanden ausziehbare Tische angefertigt. An Sitzmöbel gab es zum einen Faltstühle und solche mit gedrechselten Beinen und mit Leder oder Stoff bezogenen Rückenlehne und Sitzfläche. In England bediente man sich niederländischer und französischer Vorbilder, die man dem englischen Geschmack anpasste. Es entstanden so genannte Kastensitze, breite Hocker, Armlehnsessel und Hallentische. 

Die reich verzierten Möbel der Renaissance waren Luxusgüter und galten der Repräsentation von Adel und Bürgertum. Sie besitzen ein solches Prunkmöbel und möchten es verkaufen? Wir beraten Sie kostenlos und geben faire Ankaufsangebote. Die Bezahlung erfolgt quittiert und in bar. 

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